Auszug aus : Dialog 12/99 (http://www.dialog.at/)

 

Claudia Mitscha-Eibl

Lieder mit Aussagekraft

Der Text ist die große Stärke der feministisch-christlichen Liedermacherin Claudia Mitscha-Eibl (41). Seit gut zehn Jahren gibt die katholische Religionslehrerin und Mutter dreier Kinder Konzerte. Schon als Kind von Musik und Instrumenten begeistert, hat das Schicksal behinderter Kinder im psychiatrischen Krankenhaus die damals 22jährige Studentin nachhaltig beeinflußt. Sie schrieb das „Lied vom Kinderhaus", dem noch zahlreiche ­ auch auf CD ­ folgten. Bekannt wurde Mitscha-Eibl, die heuer den erstmals vergebenen „Gottespoetinnen"-Preis des deutschen Hanna-Strack-Verlages erhielt, mit ihrem „Mirjam-Lied". „Viele Lieder entstehen aus einer Lebenssituation heraus", betont sie. Sehr wichtig ist Mitscha-Eibl jedenfalls, in ihren Liedern frauenfreundlich und nicht herrschaftlich von Gott zu sprechen.

 

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